Aktiv oder Passiv?

Ich lerne Altgriechisch spielerisch · Public Learning

Hier lerne ich

  • Aktiv und Passiv an deutschen Sätzen unterscheiden
  • erkennen, wie Subjekt und Verbform wechseln
  • entscheiden, wann Aktiv oder Passiv zum Satz passt

Ein Auto, ein Mann – zwei Sätze

Aktiv

Ich wasche das Auto.

Ein Mann mit weißem Ovalkopf wäscht ein blaues Auto mit einem Schwamm.Subjekt: ich

Passiv

Das Auto wird gewaschen.

Ein Mann mit weißem Ovalkopf wäscht ein blaues Auto mit einem Schwamm.Subjekt: das Auto
Beide Bilder zeigen dieselbe Handlung. Der Pfeil markiert das Subjekt des jeweiligen Satzes.

Auf beiden Bildern tut der Mann genau dasselbe: Er wäscht das Auto. Nur der Satz ändert sich. Der Pfeil zeigt jeweils auf das – die Person oder Sache, über die der Satz etwas sagt.

SatzWas ändert sich?
Ich wasche das Auto.Aktiv: „Ich“ ist das Subjekt. „Wasche“ sagt, was ich tue.
Das Auto wird gewaschen.Passiv: „Das Auto“ ist das Subjekt. „Wird gewaschen“ sagt, was mit ihm geschieht. Der Mann kann es weiterhin waschen.

Wichtig: Der Pfeil hilft nur beim Hinsehen. Ob der Satz Aktiv oder Passiv ist, zeigen das Subjekt und die Verbform: wasche oder wird gewaschen.

Wozu braucht man Aktiv und Passiv?

Mit Aktiv und Passiv kannst du dieselbe Handlung aus zwei Blickrichtungen erzählen. Du wählst die Form danach, was deine Leser zuerst erfahren sollen.

Auch im Passiv kannst du den Mann nennen: „Das Auto wird von mir gewaschen.“ Das Auto bleibt das Subjekt, und wird gewaschen bleibt die Passivform. Der Mann ist auf beiden Bildern derselbe.

Merke: Keine Form ist immer besser. Frag dich: Soll der Satz vom Handelnden erzählen oder von dem, was mit dem Auto geschieht?

Wähle nach dem, was du erzählen möchtest.

Das gibt es außerdem

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